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Chronik von Gießhübl - Teil 4

1960                Der Friedhof wurde erweitert.

 

1962                Der Spielbetrieb des „ASKÖ Gießhübl"
                        unter dem Obmann Herbert Jahn

                        wurde wieder aufgenommen.

 

1963                Das Gerätehaus der FF Gießhübl wurde umgebaut

 

                        Eine Ortsleitung des Zivilschutzverbandes wurde konstituiert.

 

1964                Am 31. Mai wurde die Wasserversorgungsanlage Gießhübl seiner
                        Bestimmung übergeben. Der Festakt wurde beim Hochbehälter
                        am Eichberg (heute Götz-Behälter) abgehalten.

 

                        Es wurde mit der Hauskehrrichtabfuhr begonnen.

 

1965                Am 21. November wurde im Gemeindeamtsgebäude Hauptstraße 88 ein

                        Ordinationsgebäude im Rahmen einer kleinen Feier seiner Bestimmung über-

                        geben, bei welcher dem prakt. Arzt Dr. Wilhelm Fischer die Schlüssel über-

                        reicht wurden.

 

                        Im Herbst wurde Gießhübls erste Pop-Band „The Wildews"gegründet.
                        Mitglieder waren Herbert Windberger am Schlagzeug, Leopold Buchner
                        an der Bassgitarre, Johann Hölbl und Anton Wasinger an den E-Gitarren.

 

1966                Der Tischtennisclub Gießhübl, der in die zweithöchste Spielklasse

                        aufgestiegen war, erhielt eine einmalige Subvention von S 5.000,-.

                       

1967                Von der Gemeinde wurde ein Tanklöschfahrzeug der Marke Opel Blitz ange-

                        kauft.

 

1968                Die Kläranlage in der Perchtoldsdorferstraße wurde errichtet.

 

                        Der langjährige Bürgermeister und frühere Ortsvorsteher Anton Götz mußte

                        aus gesundheitlichen Gründen sein Amt zurücklegen. Sein Nachfolger als

                        Bürgermeister wurde Oberschulrat Josef Weiss, als Vizebürgermeister blieb

                        Oberamtsrat Josef Wasinger im Amt.

 

1971                Der ASKÖ Gießhübl erreichte in dieser Saison den 3. Platz in der

                        österreichischen Tischtennisstaatsliga. Mit den Herren Hirsch, Kleewein
                        und Rottenberg gab es die beste Plazierung, die je erreicht wurde.

 

                        Laut Volkszählung hatte Gießhübl 975 Personen.

 

1972                Auf Grund des Schulreorganisationsgesetzes wurde vom nö. Landesschulrat
                        beschlossen, die Gießhübler Volksschule stillzulegen. Die Schulkinder
                        wurden geschlossen der Volksschule Maria Enzersdorf zugeführt.
                        Mit Ende August übergab der letzte Lehrer Michael Pacher sämtliche
                        Amtsschriften an die Volksschule Maria Enzersorf bzw. an den
                        Bezirksschulrat Mödling.

 

                        Am 31.Dezember ging Pfarrer Wilhelm Walter in Pension.
                        Ihm folgte als neuer Pfarrer Dr. Johannes Pfleger.

                                                                                                                      
                        Unter der Führung von Karl Rittler wurde eine Jugendfeuerwehr aufgestellt

 

1973                Es wurde ein neues Gerätehaus für die FF Gießhübl errichtet.

 

1974                erfolgte die Grundsteinlegung zum Bau eines neuen Pfarrzentrums.
                        Im gleichen Jahr wurde unter Pfarrer Dr. Pfleger der Innenraum der
                        Pfarrkirche gänzlich neu gestaltet.

 

                        Der ASKÖ Gießhübl feierte am 28. Juni 1974 sein 25jähriges Bestandjubileum.

 

1975                Das von Architekt Plevan geplante Pfarrzentrum wurde seiner
                        Bestimmung übergeben.

                       

                        Die Wohnhausanlage Hauptstraße 107 sowie die Reihenhäuser in der
                        Brunnengasse wurden fertiggestellt. Gießhübl hatte dadurch erstmalig in
                        seiner Geschichte weit mehr als 1.000 Einwohner, womit Gießhübl der
                        Sorge enthoben wurde, eingemeindet zu werden.

 

                        Der goldene Ehrenring wurde dem geschäftsführenden Gemeinderat Josef

                        Wasinger sen. und der silberne Ehrenring dem geschäftsfürhrenden
                        Gemeinderat Johann Sladohlawek verliehen.

 

1976                Am 18. Juni wurde ein Landeskindergarten errichtet.

 

                        Im Oktober wurde die Blasmusik Gießhübl gegründet.
                        Obmann:Vizebürgermeister Rudolf Knopf, Kapellmeister: Alois Bauch

 

                        Dem Präsidenten der österreichischen Jungarbeiterbewegung,
                        Dr. Bruno Buchwieser, wurde die Ehrenbürgerschaft Gießhübls verliehen.

 

                        Am 5. November wurde im Gasthaus Schwindl das 1. Ortsparlament
                         abgehalten.

 

1977                Am 8. Juni  wurde der Gemeinde im Rahmen einer Feierstunde im Amt der nö.

                        Landesregierung offiziell das Gemeindewappen verliehen:

                                   "In einem gespaltenem Schild über einem im Schildfuß aufragenden
                                    schwarzen Dreiberg, vorne in Blau ein silbernes Kreuz, hinten in Gold
                                    eine grüne Fichte mit ebensolchem Stamm."

                        Der Wanderverein "Wanderfreunde Gießhübl" wurde unter Obmann Friedrich

                        Koleysky gegründet.

 

                        Der langjährige Rektor von Hochleiter Pater Josef Pfeifer wurde neuer
                        Pfarrer von Gießhübl.

 

                        Am 22. Dezember wurde dem Gemeindearzt Med. Rat Dr. Wilhelm Fischer

                        der goldene Ehrenring der Gemeinde Gießhübl verliehen.

                       

1978                wurde eine Raiffeisenfiliale eröffnet

 

                        wurde der Flächenwidmungsplan beschlossen

 

                        wurde der Rinderzuchtverein Gießhübl aufgelöst. S 14.000,- "Stiergeld" wurde

                        auf 9 noch lebende Mitglieder aufgeteilt.

 

1979                Den beiden Altbürgermeistern In. Bruno Deringer und Oberschulrat

                        Josef Weiss wurde der goldene Ehrenring verliehen.

 

                        Das alte "Halterhaus" (Hauptstraße 136) wurde abgerissen.

 

                        Ein Lärmschutzdamm sowie eine Lärmschutzwand wurden bei der
                        Rosendornbergsiedlung errichtet.

Diese Chronik wurde zusammengestellt von Anton Wasinger aus mehreren Quellen (Memoiren von Pfarrer Karl Sladecek, Pfarrchronik und Dr. Karl Kocourek) bzw., nach Vorarbeiten von Oberlehrer Josef Mayerhofer (Chronik von Gießhübl, Heimatbuch f. d. Bezirk Mödling Jahrgang 1956 Seite 38 - 42), Dr. Wilhelm, der mir viele Daten aus dem Hausarchiv des Fürsten von und zu Liechtenstein zukommen ließ, Bgm. Rudolf  Knopf, der mir wertvolles über die Entwicklung des Jungarbeiterdorfes Hochleiten mitteilte und Dr. Andreas Kusternig, der 1992 für die Gemeinde Gießhübl bzw. für die nahe Umgebung für die Zeit vor 1600 bisher nicht bekannte geschichtliche Daten erforschte.

Gießhübl, am 15. Juli  2004

PS:
Eine Geschichte der Pfarrkirche Gießhübl finden Sie auf der Pfarr-Homepage unter: http://www.pfarre-giesshuebl.at/index.php?option=com_content&view=article&id=59&Itemid=54


Die Geschichte der Pfarrkirche Hochleiten finden Sie auf der Pfarr-Homepage unter: http://www.pfarre-giesshuebl.at/index.php?option=com_content&view=article&id=63&Itemid=55